Freie Bahn für freien Strom
Glocalist, 09.03.10
Berlin (8.3.10): Aktuell ist der Stromtransport in vier Zonen gegliedert, was den Verbraucher hunderte von Millionen Euro Mehrkosten verschafft. Eine aktuelle Studie spricht sich für eine einheitliche Zone aus und für mehr Marktöffnung.
Hintergrund ist die bald zu erwartende Entscheidung der Bundesnetzagentur (BNetzA). Eine Neuregelung der vier großen Strom-Übertragungsnetze könnten Verbraucher und Wettbewerb erheblich be- oder entlasten. Zu diesem Schluss kommt ein aktuelles Gutachten im Auftrag des Bundesverbandes Neuer Energieanbieter e.V. (bne) und der LichtBlick AG. Die offenbar vom Regulierer bevorzugte kleine Lösung eines sogenannten „Netzreglerverbundes“ würde, so das Gutachten der LBD-Beratungsgesellschaft, den wichtigen Markt für den kurzfristigen Energiehandel, der besonders eben auch den Handel mit Strom aus erneuerbaren Quellen umfasst, nicht weit genug öffnen. Lichtblick und bne wollen eine einzige einheitliche Regelzone.
Künstliche Verknappung
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