CSR und Tourismus auf der ITB
Glocalist, 11.03.10
Berlin/Bonn (10.3.10): Eine Debatte über die Qualität von CSR im Tourismus ist notwendig, so der EED.Das Thema Unternehmensverantwortung hat in Form freiwilliger CSR-Maßnahmen Eingang in den Mainstream der Tourismuswirtschaft gefunden. Immer mehr Reiseunternehmen stellen offensiv ihr gesellschaftliches Engagement dar. So begrüßenswert diese Entwicklung ist, so notwendig ist eine Debatte über die Qualität freiwilliger Maßnahmen.
"Ob im boomenden Kreuzfahrttourismus oder bei den Trägern der Gipfeltouren am Kilimandscharo – die sozialen und ökologischen Herausforderungen lassen sich nicht kosmetisch bewältigen. Umweltschutz und Arbeitsrechte dürfen nicht allein dem freiwilligen Engagement einzelner Unternehmen überlassen werden", sagt Heinz Fuchs, Leiter der Arbeitsstelle Tourism Watch im Evangelischen Entwicklungsdienst.
CSR-Maßnahmen sind keine milden Gaben der Unternehmen, sondern sollen eine zukunftsfähige touristische Entwicklung fördern. Deshalb gehören CSR-Aktivitäten ins Kerngeschäft der Unternehmen, müssen im Leitbild und auf der Führungsebene verankert sein und transparent kommuniziert werden. So wird CSR mehr als eine Werbebotschaft sein.
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